Darf’s ein bisschen Luxury sein?

Juhu, da ist sie also – die heiß ersehnte Luxury Box 4/2017! Groß war die Spannung, was denn nun genau drinnen sein würde. Vor allen Dingen: werden wirklich drei (!!) Rituals Dry Oils in der Box sein? Oder wenigstens eines davon? Oh bitte bitte 😮

Da ich ja für den Anfang (Vorsicht ist ja bekanntlich die Mutter der Porzellankiste, oder mein zweiter Vorname…. wie auch immer) zum Probieren „nur“ die Bauer-Edition der Luxury Box abonniert habe, in der 1 oder 2 Produkte weniger enthalten sind als in der Vollversion und die dafür aber auch etwas weniger kostet, war ich gar nicht so überzeugt davon, dass auch die ach-so-geliebten Öle darin zu finden sein werden.

Also gut, langer Rede kurzer Sinn: JAAA ich habe alle drei bekommen! Jubel, herumhüpf, einreib! 😀

OK, die ganze tolle Luxury Box allein auf die Rituals-Öle zu reduzieren, wäre aber schon sehr unfair. Das wird dem fantastischen Inhalt nämlich wirklich nicht gerecht. Dann also mal los, was war denn nun drin?

Ein erster Blick in die Box

Ah das sieht doch schon mal toll aus. Allein die drei Öle sind mehr wert als man für die ganze Box bezahlt, somit kann man hier schon nichts mehr falsch machen.

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Schon nach der ersten Lieferung der Box 3/2017 hatte ich für mich beschlossen, dass ich mich im nächsten Jahr wohl mit einem Jahresabo der „Full Version“ beschenken werde. Na wenn’s sonst niemand tut? Irgendwer muss doch für Beschenkungen meiner Person sorgen – im Zweifel nehme ich das schon mal selbst in die Hand 😉 Jedenfalls habe ich mich beim Öffnen der neuen Box mehr als bestätigt gefühlt. Ich will mehr davon!

Der Inhalt

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  • Rituals „The Ritual of Ayurveda“ Dry Body Oil in den Varianten Vata, Kapha und Pitta (Originalgrößen) 3 x 100 ml à EUR 19,50
  • Deera Hyaluronic Cleansing Foam (Originalgröße) 150 ml, EUR 39,90
  • Physiogel Calming Relief Tagescreme (Originalgröße) 40 ml, EUR 21,50
  • Malu Wilz Nagellack Mini (Originalgröße) 6 ml, EUR 6,00
  • 3 Postkarten mit Beauty-Zitaten, 1 Luxury Mag

 

Wie bereits erwähnt – allein schon die Rituals-Produkte wären für mich Rechtfertigung genug gewesen, die Box einfach grandios zu finden. Dass die anderen enthaltenen Sachen auch noch allesamt einfach toll sind, macht das Ganze für mich zu einer uneingeschränkten Empfehlung. Jetzt schauen wir uns aber mal im Einzelnen an, was ich bekommen habe:

 

Rituals „The Ritual of Ayurveda“ Natural Dry Body Oil, 3 x 100 ml

Nachdem ich vor vielen Jahren in Sri Lanka, mitten auf den Straßen von Colombo, sehr persönliche positive Erfahrungen mit der ayurvedischen Medizin machen durfte, habe ich seither eine kleine (oder eher doch größere) Schwäche für dieses Thema entwickelt. Die Energieflüsse, die durch Ayurveda beeinflusst und verbessert werden können, haben damals bei mir eine klitzekleine „Wunderheilung“ bewirkt – zumindest habe ich das damals so empfunden (weiter ins Detail gehe ich aber nicht, es war auch eine eher unspektakuläre Geschichte, doch sie hat mich nun mal geprägt).

Vielleicht ist das mit ein Grund, warum ich auf die Trockenöle der „Ayurveda“-Serie von Rituals so abfahre. Vielleicht ist es aber auch einfach nur der betörende Duft. Oder das samtig-weiche Gefühl, das es nach der Anwendung auf der Haut zurücklässt. Oder aber die Kombination aus all dem, gepaart mit der sanften Massage, die man sich selbst beim Einreiben nach der Dusche gönnt.

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Mein „Dosha“, der Energietyp und der damit verbundene Duft, der zu mir und meinem Körper und Geist passt, ist das Vata Dosha. Was auch immer das heißt 😀 Wer testen möchte, welches sein persönliches Dosha ist, kann das durch Beantworten einiger Fragen auf der –> Rituals Website <– in Erfahrung bringen. Was auch herauskommt, du hast mit der Luxury Box auf jeden Fall dein passendes Öl dabei, da ja alle drei enthalten sind. Wie praktisch!

Das Öl in der roten Flasche ist also das, das zu meiner Persönlichkeit am besten passt. Schön, dass es auch noch so umwerfend duftet. Allerdings muss ich sagen, dass auch die anderen beiden sozusagen wie für mich gemacht sind… zumindest meint das meine Nase!

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Vata mit Mandelöl und Basilikum wirkt regenerierend und entspannend für Körper und Geist. Kapha in der rosafarbenen Flasche mit Ingwer und Zimt wirkt stärkend und beruhigend, und Pitta, das Öl mit Lavendel und Ylang Ylang in der braunen Flasche, gibt ein entspanntes und beruhigtes Gefühl.

 

Deera Hyaluronic Cleansing Foam, 150 ml

Auf diesen Reinigungsschaum war ich sofort gespannt. Ich liebe es ja, immer wieder mal neue Hautreinigungsprodukte auszuprobieren – egal ob Cleansing Gel, Gesichtspeeling, Body Scrub, Reinigungsmaske… ich liebe diese Dinge!

Von Hirsch Cosmetic kommt also der Deera (hihi wie passend) Cleansing Foam, der mit Hyaluronsäure dafür sorgen soll, dass während und auch nach dem Reinigen die Gesichtshaut fein mit Feuchtigkeit versorgt wird. Dadurch soll das unangenehme trockene Gefühl auf der Haut nach dem Waschen der Vergangenheit angehören.

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Da bei uns der Postler praktischerweise immer gaaanz zeitig in der Früh kommt, konnte ich den Schaum also gleich mal für die morgendliche Reinigung ausprobieren.

Als „milder, sahniger“ Schaum wird er im Beipacktext beschrieben. Gut also sahnig wäre jetzt nicht das erste Adjektiv, das mir als Beschreibung des Cleansing Foams einfällt. Unter sahnig verstehe ich so ganz feinporigen Schaum, wie die Rituals Duschschäume zum Beispiel – so ist dieser hier definitiv nicht. Er erinnert von der Konsistenz her eher an die Seifenspender, aus denen schon fertiger Schaum rauskommt. Ihr wisst sicher, was ich meine.

So oder so, der Deera Schaum lässt sich jedenfalls schön auf der feuchten Haut verteilen und die Reinigung geht ruck-zuck. Man hat das Gefühl, als würde man einfach mit Seife das Gesicht waschen – nur ohne all die Nachteile der Seife im Gesicht: kein Brennen, kein spannendes Gefühl auf der Haut nach dem Waschen. Man fühlt sich sauber und gut. Mit knapp 40 EUR finde ich den Preis allerdings ziemlich heftig, mal sehen ob er sich entsprechend bewährt. Die Möglichkeit, das ausgiebig zu testen, habe ich mit der Originalgröße von 150 ml immerhin.

 

Physiogel Hypoallergenic – Calming Relief Antihautrötung Tagescreme mit SPF 20

Oh ja, Tagescremen mit Lichtschutzfaktor gehen bei mir immer. Hautalterung und Sonneneinwirkung gehen ja (leider!) Hand in Hand, was natürlich für einen nicht mehr ganz so taufrischen Sonnenfreak wie mich immer eine schlechte Kombination ist. Daher kann ein wenig Extraschutz vor den negativen Auswirkungen der Sonnenstrahlen natürlich nur gut sein.

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Die Physiogel Tagescreme hat einen Lichtschutzfaktor 20, was für die kommenden Herbst- und Wintertage schon mal ganz angemessen ist. Sie ist hypoallergen und enthält keine Farbstoffe, Parfüm oder Konservierungsmittel. Die Creme ist speziell auf emfpindliche, zu Rötungen und Trockenheit neigende Haut abgestimmt (was ja leider beim derzeitigen Wetter für viele ein Thema ist).

Auch hier bekommt man eine Originalgröße, die Creme hat eine gute Textur und lässt sich dank dem Dosierspender auch gut entnehmen und auf der Haut auftragen. Meiner Meinung nach ein tolles Produkt, das auch im erschwinglichen Preissegment angesiedelt ist und ein potenzieller Nachkauf-Kandidat sein dürfte.

 

Malu Wilz Nail Lacquer Mini, 6 ml

Den Nagellack von Malu Wilz, den ich in einem schönen, reinen Kirschrot-Ton in meiner Box hatte, finde ich sehr hübsch. Ich habe zwar schon einen anderen Nagellack in einem ziemlich ähnlichen (gleichen?) Farbton, aber das macht nichts – so ein schönes Rot geht eh immer 🙂 Ist auch jetzt im Herbst/Winter eine äußerst vielseitige Farbe, die bald mal wo dazupasst, wie ich finde.

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Ich habe erst vor kurzem wieder begonnen, regelmäßig meine Nägel zu lackieren, allerdings verwende ich (1. aufgrund der schrecklich langen Trockenzeit der meisten Lacke und 2. aufgrund meiner schrecklichen Ungeduld in diesen Dingen) immer die UV-härtenden Gellacke und eine dieser kleinen, feinen UV-Lampen. Damit sind die Nägel im Nu lackiert und auch schon wieder trocken, bevor ich mir irgendwie blöd einen Hacker oder Fingerabdruck oder sonstwas in den Lack machen könnte. Manche herkömmlichen Lacke funktionieren auch in Verbindung mit Gel-Basecoat, dann darüber der normale Nagellack, schließlich drüber Gel-Topcoat. Aber das geht eben nur mit manchen, mit anderen funktioniert es nicht.

Nachdem ich mir gerade gestern erst die Nägel neu gemacht hatte, wollte ich den neuen Malu Wilz Lack klarerweise nicht sofort ausprobieren, denn dazu hätte der frisch aufgetragene Lack ja erstmal wieder runter gemusst. Das heißt: der schöne rote Lack muss noch ein bisschen warten. Soweit ich das jetzt schon mal beurteilen kann, sieht die Farbe zumindest im Fläschchen sehr leuchtend und kräftig aus. Darüber, wie die Farbe auf dem Nagel aussieht und wie gut die Farbschicht hält, kann ich leider noch nichts berichten. Kommt aber noch!

*Update: so, jetzt wurde also mit etwas Verspätung der Lack noch ausprobiert. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut!

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Ich habe den Malu Wilz Lack in Verbindung mit UV-härtendem Base- und Top Coat verwendet. Das Lackieren über dem Gellack ist ein wenig nervig, da der erste Auftrag auf der Schwitzschicht des Gels erstmal nicht hält, aber beim nochmaligen Drüberpinseln entsteht ein sehr schönes, deckendes Farbergebnis. Auch der Top Coat hält gut auf dem einige Minuten übertrockneten roten Nagellack. Damit hält der Lack zumindest für eine Woche ohne Makel. Wie die Haltbarkeit ohne Gel wäre, kann ich allerdings nicht sagen.

 

Sonstige Beigaben

Weiters lag der Luxury Box das „Luxury Mag“ bei, ein kleines Heftchen mit interessanten Infos zu allen in der Box enthaltenen Produkten und ein bisschen Werbung für Verlosungen und Geschenkgutscheine, sowie drei nette Postkarten mit Zitaten von Coco Chanel, Audrey Hepburn und Marilyn Monroe zum Thema Beauty & Make-up.

 

Mein Fazit

Mit den vier Produkten (wenn man die drei Öle als eines zählt) bin ich mehr als nur zufrieden. Für mich das absolute Highlight sind, wie ihr wahrscheinlich erraten könnt, die Rituals Trockenöle – ich würde mich am liebsten dreimal täglich damit einreiben, einmal mit jeder Variante. Mindestens! 😀 Aber auch die anderen enthaltenen Sachen, der Reinigungsschaum, die Tagescreme und der hübsche rote Lack, sind einfach nur super, ich habe nicht die geringste Kleinigkeit zu beklagen.

Meine Box hat einen Gesamtwert von EUR 125,90 – das liegt wohl nicht zuletzt an der Tatsache, dass in dieser Luxury Box ausschließlich Originalgrößen und höherpreisige Artikel von Nischenmarken in Parfumerie- oder Apothekenqualität enthalten sind. Die Luxury Box hat ihren Namen eben nicht zu Unrecht.

Mit einem Preis von 39,95 EUR zahlt man für die Bauer-Edition der Luxury Box gerade mal ein knappes Drittel des Wertes der enthaltenen Produkte. Da diese auch noch durch die Bank wirklich toll und gut zu gebrauchen sind, zahlt sich der Preis unbedingt aus. Auch wenn die Luxury Box als Überraschungsbox eher hochpreisig ist – schließlich ist sie auch mehr als nur hochwertig!

Im Nachhinein ärgert es mich fast ein bisschen, dass ich nicht gleich die vollwertige Version der Box bestellt habe – 10 EUR mehr machen jetzt auch keinen großen Unterschied (schließlich kommt die Box ja nur alle 3 Monate), und der enthaltene Mehrwert übersteigt die preisliche Differenz bei Weitem. Naja, wie schon angedeutet – ich werde mir ab der nächsten Box ohnehin das Vollpreis-Abo leisten 😀

Was denkt ihr über diese letzte Ausgabe der Luxury Box in diesem Jahr? Habt ihr sie auch abonniert, oder denkt ihr noch drüber nach? Und welches ist eurer Lieblingsprodukt in der Box No. 4?

 

PS: Wer sich übrigens wundert, wie ich als Österreicherin an die Luxury Box rankomme (es gibt ja offiziell keinen Versand nach Ö), der kann –> hier <– nachlesen, wie es funktioniert. Einfach anklicken und nach unten scrollen, dort gibt’s einen super Tipp dazu!

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4 Kommentare

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