Foreo Luna fofo – der Beautycoach im eigenen Badezimmer

Wer meine Berichte ein Zeit lang mitverfolgt, hat vielleicht inzwischen mitbekommen, dass ich im Bereich der Hautreinigung auf einen kleinen, putzigen Helfer nicht mehr verzichten möchte. Von was für einem Helfer hier die Rede ist? Na von meinem allerliebsten, einfach nur fantastischen Foreo Luna Reinigungsgerät. Mit dem kleinen Luna Play hat für mich alles begonnen – das Einsteigergerät sozusagen. Perfekt zum „Anfixen“, denn der kleine Süße kann alles, was der etwas größere „Bruder“ Luna Play Plus kann – mit einer Ausnahme. Beim kleinsten Luna ist die Batterie nicht austausch- oder gar aufladbar. Dadurch gibt er irgendwann nach 2 – 3 Monaten den Geist auf und man muss ihn entsorgen. Nicht sehr umweltfreundlich, aber zum Ausprobieren äußerst effektiv. Denn: wer einmal Hand an den Foreo Luna gelegt hat, verfällt ihm. Inzwischen bin ich über den Luna Play Plus beim Foreo Luna fofo angekommen. Meine Erfahrungen damit möchte ich gern mit euch teilen.

Mein neuestes Schätzchen: der Foreo Luna fofo!

Nun war es ja so, dass im Vormonat mein heißgeliebter Luna Play Plus von mir gegangen ist (seufz), also musste ein Ersatz her. Durch eine glückliche Fügung habe ich aber kurz darauf meine neue große, groooooße Liebe kennengelernt: ich bekam einen Luna fofo in die Finger, und schwupps – war es um mich geschehen!

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Du süßes, kleines Schatzi du! Mein Foreo Luna fofo

Ernsthaft – wer könnte da aber auch widerstehen? Er hat kleine Knopfaugen! Er schaut mich an! Und er will mich fotografieren! Achgott du süßes, kleines Schatzi du! 😍 Der Luna fofo sieht aber nicht nur putzig aus, er hat auch einen äußerst drolligen Namen. Vor einiger Zeit hatte ich Freunde aus Portugal, die damals erst seit kurzem ein Paar und noch sehr frisch verliebt waren. Den ganzen Tag lang sprachen sie einander mit Kosenamen an. Meistens nannten sie sich gegenseitig „Fofa“ und „Fofo“ – auf portugiesisch heißt das nämlich „Süße“ und „Süßer“. Daran erinnert mich jetzt mein kleiner Luna fofo jeden Tag. Wie passend!

Reinigung mit Schallgeschwindigkeit

Um verständlich zu machen, was an den Reinigungsgeräten von Foreo so außergewöhnlich sein soll, werde ich kurz erklären, wie der kleine rundliche Kerl in etwa funktioniert. Anders als herkömmliche Gesichtsreinigungsbürsten kommen hier nicht Nylon- oder Naturborsten zum Einsatz. Stattdessen bestehen die Borsten (wie die gesamte „Außenhaut“ der Foreo-Reinigungsgeräte) aus besonders weichem Silikon. Das tatsächliche Herzstück des Foreo Luna steckt aber in seinem Inneren: hier werden hochfrequente T-Sonic™ Pulsationen erzeugt. Die Silikonborsten übertragen diese auf die Haut, wo sie Schmutz, Talg und sonstige Verunreinigungen aus den Poren lösen und abtransportieren. 8.000 Pulsationen pro Minute sorgen so für porentief gesäuberte Haut und einen strahlenderen, frischeren Teint. Die Silikonborsten bieten außerdem kein Milieu, in dem sich Bakterien gut ansiedeln könnten. Dadurch kann man der Verschleppung von Keimen und neuen Entstehung von Akne effektiv entgegenwirken.

Was gibt’s denn da Schönes?

Und hier ist er nun also, mein kleiner Süßer. In hübschem Lila sollte der Luna fofo mein Badezimmer fortan zieren. Verpackt war er, wie schon seine Vorgänger, in einer stabilen, transparenten Kunststoffbox. Gleich auf der Vorderseite wird man darauf aufmerksam gemacht: aha, am Luna fofo ist mehr dran! Das Bild eines Handydisplays sieht man dort, und was es damit auf sich hat, erkläre ich etwas weiter unten.

Der neue Foreo Luna fofo in seiner kristallklaren Box.

In der Box befindet sich einerseits das Reinigungsgerät selbst. Andererseits enthält sie eine Beschreibung, ein Magnetplättchen mit einem Rubbelcode, und eine Kurzanleitung mit QR-Code. Mit diesem lässt sich die Foreo-Website aufrufen und die eigens für den Luna fofo entwickelte Handy-App herunterladen.

Mit Hilfe des Rubbel-Codes auf dem Magnetplättchen kann man alle Foreo-Geräte online registrieren. Das bringt allerdings nur bei den teureren Linien wirklich etwas, denn für diese gibt es bei Registrierung eine erweiterte Garantieleistung. Davon ausgeschlossen sind leider die kleineren Varianten, wie eben Luna Play, Play Plus und Luna fofo, sowie die Zahnbürste Issa Play.

Kleiner Freund mit großen Extras!

Der größte Vorteil des Luna Play Plus und Luna fofo gegenüber der ganz kleinen Einsteigerversion snd die auswechselbaren Batterien. Im Batteriefach, das über den abschraubbaren Deckel im Boden des Luna fofo zugänglich ist, haben zwei AAA-Batterien Platz. Mit diesen soll der kleine fofo ganze 400 mal betrieben werden können. Bei einer 1 x täglichen Gesichtsreinigung wäre das mehr als ein Jahr Nutzungsdauer. Nicht schlecht!

Über den Deckel im Boden öffnet man das Batteriefach, in dem zwei AAA-Batterien Platz haben.

Natürlich ist der Luna fofo wasserdicht – sonst wäre er für die Gesichtsreinigung wohl kaum anwendbar. Trotzdem würde ich empfehlen, zur Sicherheit die Unterseite nach dem Abwaschen des Gerätes trocken abzuwischen. Außerdem sollte es natürlich nicht auf einem nassen Untergrund abgestellt werden, um nicht zu riskieren, dass doch irgendwann Wasser eintritt.

Hautanalyse? Aber gerne doch, jederzeit!

Das Genialste am neuen Luna fofo (und der eigentliche Grund, warum ich sofort damit geliebäugelt hatte) versteckt sich in den süßen Kulleraugen auf der Rückseite. Dabei handelt es sich nämlich nicht nur um ein herziges optisches Detail. Tatsächlich sind hier vergoldete Sensoren angebracht. Diese sind in der Lage, die Haut abzutasten und so den Zustand auszuwerten. Eigens für die so analysierte Haut wird ein aktuell passendes, personalisiertes Reinigungsprogramm zusammengestellt.

Die Kulleraugen des fofo sind vergoldete Sensoren, die den Zustand der Haut auslesen.

Zu diesem Zweck muss als erstes die Foreo-App auf dem Handy installiert werden. Sie ist sowohl für Applie iOS wie auch für Android-Geräte verfügbar. Anschließend kann der Foreo Luna fofo über Bluetooth mit dem Handy verbunden werden. Nun startet man die Analyse der Haut und hält sich dabei an die Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die man über die App bekommt. Die Sensor-Kontakte legt man dazu nacheinander an die rechte und linke Wange, an die Stirn und die Nasenpartie. Sobald die Auswertung abgeschlossen ist, zeigt die App die maßgeschneiderte Reinigungsroutine an. Je nachdem, wie trocken oder feucht die Haut ist, wird eine passende Pulsationsintensität und Reinigungsdauer gewählt. Der kleine fofo wird auch zeitgleich mit dem Reinigungsprogramm bespielt und funktioniert vollautomatisch so, wie es für den eben festgestellten Hautzustand optimal ist.

Jederzeit die perfekte Reinigung

Bei der Reinigung der Gesichtshaut kommen nun die zahlreichen, weichen Silikonnoppen zum Einsatz. Davon hat der Luna fofo zwei verschiedene Versionen an seiner Vorderseite. Einerseits die feineren, enger angeordneten Borsten, die zur Reinigung normaler bis trockenerer Haut dienen.

Dicht beisammen stehende, feine Borsten zur Reinigung normaler Haut.

Andererseits die etwas stärkeren, weniger dicht stehenden Noppen an der obersten Stelle. Diese eignen sich zur Reinigung fettigerer Bereiche und jener Stellen, die eher zu Unreinheiten neigen. Die Winkel an den Nasenflügeln oder den Bereich zwischen den Augenbrauen reinige ich beispielsweise bevorzugt mit diesem Teil des Foreo Luna.

Die gröberen, weiter angeordneten Noppen eignen sich zur Reinigung fettigerer Stellen bei Mischhaut.

Gereinigt wird die Haut, indem man sie zuerst einmal mit klarem Wasser anfeuchtet. Nun nimmt man eine kleine Menge (etwa Erbsengröße) eines Reinigungsgels und verteilt es wahlweise auf der Haut oder direkt auf den Noppen des Foreo Luna. Zweitere Variante ist mir persönlich lieber, da sich so der Schaum wunderbar gleichmäßig verteilt. Nun drückt man den Einschaltbutton auf der Rückseite des Gerätes und bewegt die Bürste in kreisenden Bewegungen nach und nach über dir rechte und linke Wange und Kinnladen, dann die Stirn und abschließend über den Nasen- und Backenbereich. Dabei gibt der Foreo Luna fofo sogar Bescheid, wenn eine Region fertig ist und zur nächsten übergegangen werden kann. Zu diesem Zweck setzt er die Pulsationen kurz aus und startet sofort danach mit der nachfolgenden Phase. Nach Beendigung der gesamten Prozedur spült man noch den Schaum mit klarem Wasser ab und freut sich über die nun strahlend saubere Haut!

Foreo Micro Foam Cleanser

Zur Verwendung mit dem Foreo Luna fofo eignet sich eigentlich jeder gut schäumende Gelreiniger. Ebenso ist eine schön aufgeschäumte, feste Gesichtsseife zur Anwendung mit der Reinigungsbürste geeignet. Mein neuestes Lieblingsprodukt ist aber der Micro Foam Cleanser, der ebenso aus dem Hause Foreo stammt.

Reinigungsgel in Perfektion: Foreo Micro-Foam Cleanser

Dieser erzeugt mit Wasser einen super feinen, angenehm samtigen Schaum. Das Waschgel reinigt die Haut porentief und gründlich, danach ist diese weder ausgetrocknet noch sonst irgendwie gereizt. Die milde Formel ist sanft zur Haut und lässt sie weich und zart werden. Die Anwendung ist sehr sparsam, da (weniger als) eine erbsengroße Portion ausreichend ist.

Mit dem Luna fofo bildet der Micro-Foam Cleanser ein unschlagbares Duo!

Einziger Nachteil des Foreo Micro-Foam Cleansers: er ist für meine Begriffe wirklich teuer. Ich hatte eine 20 ml-Tube in Verwendung, die knappe 10 Euro kostet. Man kommt damit gut und gerne 3 Wochen lang aus, doch den Preis finde ich trotzdem recht happig. Etwas (aber nicht viel) besser ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der großen 100 ml-Tube, für die immerhin auch knappe 45 Euro zu zahlen sind. Dafür sollte man damit aber mindestens 3 Monate lang versorgt sein.

Fazit

Für mich ist der Foreo Luna und vor allem der schnuckelige, kleine Luna fofo DIE Entdeckung der letzten Jahre! Ich kann die tolle Gesichtsreinigungsbürste uneingeschränkt empfehlen. Die Analyse der Haut, die etwa alle 2 Wochen aktualisiert werden sollte, finde ich großartig. Das Zusammenspiel von Luna fofo und der App auf meinem Handy klappt völlig reibungslos. Die tägliche Gesichtsreinigung wird mit dem fofo zur wahren Freude!

Auch der Reinigungsschaum hat mich rundum überzeugt – einzig der Preis ruft leichtes Zähneknirschen bei mir hervor.  Wer aber zusammen mit dem grandiosen Reinigungsgerät einen nicht minder hervorragenden Gesichtsreiniger verwenden will, dem sei der Micro-Foam Cleanser wärmstens ans Herz gelegt.

Zu kaufen gibt es beides auf der Website von Foreo, der Luna fofo kostet derzeit EUR 89,00 und man kann ihn –> HIER <– bestellen. Den –> Micro-Foam Cleanser <– bekommt man, wie erwähnt, mit 20 ml oder 100 ml Inhalt für EUR 9,90 bzw. EUR 44,90. Ab einem Einkaufswert von 50 Euro wird bei Foreo übrigens bereits versandkostenfrei geliefert.

 

 

Der obige Text stellt ein Produktreview dar und gibt meine persönliche Meinung über die Qualität, Anwendungsfreundlichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis der getesteten Produkte wieder.
Es handelt sich um einen  Erfahrungsbericht, der ausschließlich meine Eindrücke beschreibt.
Die Produkte sind mir von Foreo unentgeltlich zu Testzwecken zur Verfügung gestellt worden.

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Ein Kommentar

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